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Reff‘Talamee
Reff 'Talamee
Biographische Informationen
Spezies Sangheili
Heimatwelt
Todesdatum August 2552
Ära
Physische Informationen
Geschlecht Männlich
Augenfarbe Gelb
Militärische Informationen
Zugehörigkeit Allianz
Rang
Besondere Ereignisse
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Reff ’Talamee war der Zweite Schiffsmeister, der an Bord der Klarheit des Glaubens unter seinem Bruder, dem Sangheili Schiffsmeister Thon 'Talamee diente und bei der Schlacht um die Linieninstallation 1-4 kämpfte, ehe er von 686 Ebullient Prism entführt wurde.

Biographie Bearbeiten

Reff und Thon Kindheit

Reff wird in seiner Kindheit von Thon vor gleichaltrigen Sangheili beschützt.

Reff und dessen Bruder Thon sind im Stadtstaat des 'Thasanee auf Sanghelios geboren und gelten als die letzten der Blutlinie ’Talamee. Da Reff von Geburt an schmächtiger und schwächer als gleichaltrige männliche Sangheili war, war klar, dass er auf Dauer nicht überleben würde und man ihn traditionsgemäß durch Kinderkrankheiten oder in Kriegsspielen unter gleichaltrigen Sangheili sterben lassen würde. Da sein kräftigerer Bruder allerdings seinen Enthusiasmus und seine ungeheure Vorstellungskraft so an ihm schätzte, beschützte und verteidigte er Reff vor allen Gefahren durch andere Sangheili während ihrer Kindheit, so dass Reff das Erwachsenenalter erreichte, obwohl er der schwächste in seiner Altersgruppe war.

Auch nachdem Reff den Kriegsdienst in der Allianzarmee antrat, wurde er von seinem stärkeren Bruder beschützt, der dafür sorgte, dass Reff dauerhaft an seiner Seite stationiert und so vor möglichen Gefahren oder Degradierung durch andere geschützt war, was zeigt wie stark das Band zwischen den beiden Brüdern war. Schließlich war Reff als Major auf dem Allianz Sturmträger Klarheit des Glaubens stationiert, der von seinem Bruder, den Schiffsmeister und Zeloten Thon kommandiert wurde und im August 2552 auf dem Weg zu einem Rendezvouspunk mit einem Versorgungskonvoi der Allianz war, welchen die Klarheit des Glaubens während des Slipspacesprungs durch den Subsektor 35 eskortieren sollte, als der Kursmann des Sturmträgers ein fremdartiges Signal empfing, dessen Ursprung weder von der Allianz, noch den Streitkräften des UNSC herrühren konnte. Reff vermutete, dass es sich deshalb um ein Signal der Blutsväter handeln müsse, dass ihnen möglicherweise Hinweise auf Artefakte oder die Große Reise liefere. Da der Sturmträger bereits drei Zyklen Verspätung hatte und Thon nicht weitere Beschwerden des Ministers der Tapferkeit erhalten wollte, nur weil er wegen religiöser Theorien vom Kurs abkam, entschied sich der Zelot trotz Reffs Einspruch das empfangene unbekannte Signal zu ignorieren und gab den Befehl zum Slipspacesprung. Als die Klarheit des Glaubens in den Slipspace trat, wurde sie prompt von der Linieninstallation 1-4 beschossen, einer speziellen Waffenstation der Blutsväter, die auf einem unbekannten Mond stationiert war, was dazu führte, dass der Sturmträger auf diesen Mond abstürzte. Reff war zusammen mit seinem Artgenossen Thon, einem Mgalekgolopaar und einigen Unggoy einer der wenigen Überlebenden dieses Absturzes.

Nach dem Absturz sah sich Reff in seinen Vermutungen bestärkt, dass der Absturz ein Zeichen der der Blutsväter war, der sie zur Großen Reise führen würde, was dazu führte, dass sich unter den Unggoy überstürzte Euphorie breitmachte. Thon brachte daraufhin Reff mit einem Schlag ins Gesicht zum Schweigen, zwang die Unggoy zur Ruhe und drohte Reff umzubringen, sollte er sich nochmals über seine Autorität hinwegsetzen, auch wenn sie Brüder waren, so dass Reff sich fügte. Anschließend wurde das Wrack der Klarheit des Glaubens evakuiert und die Gruppe der Überlebenden machte sich auf den Mond zu erkunden und sich zu orientieren, um eine Möglichkeit zu finden in Sicherheit zu gelangen, da sich die Atemluftreserven der beiden Sangheili dem Ende neigten und auch die Methanvorräte der Unggoy begrenzt waren. Während der Allianztrupp den Mond auskundschaftete, traf er auf drei der Mitglieder des UNSC-Team Black, das aus vier Spartan-II-Soldaten bestand und dessen Schiff ebenfalls abgeschossen wurde und auf den Mond stürzte, den sie nun erkundeten. Der Allianztrupp griff den vollbesetzten M12 Warthog der Spartans mit einem Typ-26 Wraith an, in dessen Inneren Reff und sein Bruder waren und zerstörte das menschliche Fahrzeug. Die Spartans erwiderten das Feuer, bis schließlich Sammelroboter der Blutsväter in den Kampf eingriffen und beide Parteien attackierten. Der Sammler griff den Wraith an und zerstörte diesen, woraufhin Reff durch die Explosion das Bewusstsein verlor und trotz Thons Rettungsversuchen vom Sammler zusammen mit dem Unggoy Jubub in einen Sammelbehälter transferiert wurde. Als das Sammlertrio auch einen entwaffneten Mgalekgolo sowie Black-Eins in ihrer Gewalt hatten, zogen diese sich aus dem Kampf zurück und gelangten zu der Blutsväterbasis des Mondes, in dessen labyrinthartigen Strukturen der wieder zu Bewusstsein gekommene Reff und die anderen Entführten in wabenförmige Zellen gesperrt wurden.

Reff, der in seiner Gefangennahme deutete, dass er und sie anderen Gefangenen dazu auserkoren wurden die Große Reise einzuleiten und zu beschreiten, wartete geduldig darauf, was als nächstes passieren würde und versuchte sogar Black-Eins zu beruhigen, indem er ihr anbot sie alles was er wusste über die Große Reise zu lehren, obwohl die San 'Shyuum die Menschheit als Ungläubige erklärten. Nachdem der Illuminat der Linieninstallation 1-4, 686 Ebullient Prism, sich zu erkennen gab und erklärte, dass diese Einrichtung dazu diene Proben von Lebensformen zu sammeln und auf Immunität gegenüber der Flood zu prüfen, wurde schnell klar, dass dieser beabsichtigte die Gefangenen bei lebendigem Leib zu sezieren und auf molekularer Basis zu untersuchen, was der Illuminat unverzüglich an der gefangenen Lekgolokolonie demonstrierte und sich schließlich zurückzog. Reff war zusammen mit Jubub und Black-Eins dazu gezwungen darauf zu warten getötet zu werden, während sie hofften von ihren Teamkameraden rechtzeitig gerettet zu werden. Da Reff es unmöglich als sein Schicksal akzeptieren wollte, zu Studienzwecken von einer Maschine getötet zu werden, unterhielt er sich mit Black-Eins, während ihrer Gefangennahme, welche ihm versicherte, dass ihre Spartans in ebenfalls retten würden und alles was hier geschah einen Zweck habe.

Als Ebullient Prism enttäuscht zurückkehrte, um die nächste „Probe“ zu untersuchen – es stellte sich zwar heraus, dass Lekgolo gegenüber der Flood immun sind, jedoch nicht die vorgeschriebene Größe und Intelligenz besaßen - und beabsichtigte mit Black-Eins fortzufahren, überzeugte Reff diesen davon, dass der Spartan nichts von der Großen Reise verstehe, die auf den Protokollen des Illuminaten basierte und daher einer Untersuchung nicht würdig sei – in Wahrheit wollte er ihren Tod hinauszögern und mehr von ihr über sein mögliches Schicksal zu erfahren - so dass Ebullient Prism entschied Black-Eins später zu untersuchen und stattdessen mit dem Unggoy Jubub fortzufahren. Dieser wurde trotz dessen verzweifelten Protests augenblicklich mit den Lasern seiner Gefängniszelle bei lebendigem Leib seziert und kam dadurch um, was Reff und Black-Eins mehr Zeit verschaffte.

Als Ebullient Prism damit beschäftigt war die Angriffe auf das sich nähernde Rettungsteam aus den kurzzeitig verbündeten Allianzlern unter Thons Führung und den beiden Spartans Black-Drei und Black-Vier zu koordinieren, versuchte Black-Eins diesen abzulenken, indem sie ihn dazu drängte sie als nächstes zu sezieren. Diese Opferbereitschaft beeindruckte Reff, der daraufhin Black-Eins sehr zu schätzten wusste, allerdings wusste er nicht, dass dies eine Falle war, um zu entkommen. Black-Eins reflektierte die tödlichen Laserstrahlen beim Seziervorgang mit ihrem Helmvisier und brachte damit eines ihrer Magazine auf einem nahestehenden Sammelroboter zur Explosion, woraufhin dieser beim Absturz ihre Zelle zerstörte und sie mit dem gewonnenen Sammlerstrahler auch Reffs Gefängniszelle sprengen und ihn befreien konnte. Gemeinsam flohen sie durch die Basis vor Ebullient Prism und dessen Schar aus Wächtern, der versuchte sie manuell mit seinem Illuminatenlaser zu zerlegen. Schließlich gelang es Reff Ebullient Prism mit einem Treffer aus einem aufgehobenen Wächterstrahler zu blenden, so dass er und Black-Eins sich in den Kontrollraum der Anlage flüchten konnten, von wo aus die Waffe der Linieninstallation 1-4 abgefeuert werden konnte. Von hier aus gelang es Reff Funkkontakt mit Thon aufzunehmen und diesen zusammen mit seinen verbliebenen Männern zu ihm zu führen, während Black-Drei und Black-Vier miteinander kämpften.

Reff 'Talamee Tod

Reff ’Talamee wird von 686 Ebullient Prisms Illuminatenlaser umgebracht.

Als Thon den Kontrollraum erreichte, ließ er Black-Eins niederschlagen, da Reff gerettet und der Waffenstillstand mit den Spartans somit aufgehoben war, auch wenn Reff ihn bat sie zu verschonen, da Black-Eins ihn vor dem Tod bewahrt hatte. Als Thon das Relikt studierte, beabsichtigte er ein Notrufsignal an High Charity zu senden, um mit einer Flotte die Linieninstallation 1-4 zu sichern, Reff aber beabsichtigte die heranrückende Konvoi, den die Klarheit des Glaubens ursprünglich eskortieren sollte und der nun nach ihnen suchte, mit der Kanone zu zerstören, da er erkannt hatte, dass der Weg der San ’Shyuum falsch war und die Menschen keineswegs unrein waren. Allerdings sah Reff nun sich selbst als Propheten der Blutsväter, der trotz aller Widrigkeiten wegen seines großartigen Schicksals überlebt hatte, um hier als der wahre Prophet der Blutsväter die falschen Propheten zu vernichten, die Große Reise einzuleiten und Allianz und Menschen auf diesen Pfad zu führen. Thon, der sich angesichts dieser Ketzerei und der Beschmutzung ihres Familiennamens gezwungen sah seinen größenwahnsinnigen Bruder aufzuhalten, beschloss diesen zu töten, bemerkte aber zu spät, dass Reff dessen Schwert vom Gürtel gestohlen hatte und wurde so von diesem durch seine eigene Waffe getötet. Reff zielte daraufhin mit der Waffe auf der im Slipspace heranrückenden Flotte, als Ebullient Prism ihn schließlich fand und mit seinen Wächtern umstellte. Reff befahl dem Illuminaten sich zurückzuziehen, da er den Willen seiner Herren präsentierte, doch dieser beschoss ihn daraufhin mit seinem Illuminatenlaser und tötete ihn so.

Charakter Bearbeiten

Reff war von Kindesbeinen an ein sehr offener und nachdenklicher Sangheili, der allen Ereignissen einem höheren Zweck durch die Götter zuspricht. So glaubt er auch, dass viele Dinge geschehen, um ihm und den seinen ein Zeichen zu geben. Diese offene Vorstellungskraft und dieser Enthusiasmus haben auch dazu geführt, dass Reff von seinem Bruder Thon so geschätzt wurde und daraufhin dafür sorgte, dass er überlebte und beide eine starke Bindung zueinander aufbauten, wo der einer den anderen beschützte und brauchte. Dieses sehr brüderliche Verhältnis führte dazu, dass beide einander eher mit Vornamen, als mit dem Rang ansprachen und ihre enges Verhältnis offen zeigten, allerdings führten diese Brüderlichkeit und Reffs offener Enthusiasmus oft dazu, dass Reff bei Manövern zu sehr auf seinen Bruder einredet, wenn er von der religiösen Relevanz einer Sache überzeugt ist, so dass Thon ihn immer wieder zurechtweisen und darauf aufmerksam machen muss, dass er das Kommando hat und eine derartige Einmischung nicht dulden kann, selbst wenn es sich um seinen eigenen Bruder handelt.

Trotz dieses starken Glaubens, ist Reff kein blinder Eiferer, der jedes Wort der Propheten für voll nimmt und so seiner eigenen Meinung den Vorzug gibt. Dies zeigt sich vor allem dadurch, dass er bei seiner Gefangennahme akzeptiert, dass Menschen auch durch die Blutsväter erwählt sein können und ihren Platz im Universum haben obwohl sie von den San ’Shyuum als ungläubig erklärt wurden, was dazu führt, dass Reff Black-Eins sogar anbietet ihr beizubringen, was er über die Götter weiß. Später, als Reff die Lügen der San ’Shyuum begreift, sieht er diese ohne größeren religiösen Schock als falsche Propheten an und beschließt alle Rassen als Gleiche unter sich, dem wahren Propheten, zu einigen, um so die Große Reise zu bestreiten, so dass sein starker Glaube auch viel Platz für Interpretation und Auslegung erlaubt.

Während der Schlacht um die Linieneinrichtung 1-4 werden Reffs Ansichten, dass sein Weg und der seiner Angehörigen von den Blutsvätern beobachtet werden, durch die Angriffe der Einrichtung noch verstärkt, wobei die Gespräche während seiner Gefangenschaft mit Black-Eins, die behauptete, dass alles was geschieht einen bestimmten Grund hat, ihn schließlich davon überzeugen, dass sein Überleben und die Ereignisse, die ihn hierher brachten, von den Göttern gewollt sein müssen und er ein großes Schicksal habe. Als er schließlich erkennt, dass der Glaube der San ’Shyuum falsch ist, sieht er sich selbst als den einzig wahren Propheten, der alleine durch dieses Schicksal alle Widrigkeiten mit Hilfe der Götter überlebt hat, um dieses zu erfüllen. Leider führt dies auch dazu, dass er die Taten seiner Bruders Thon nicht mehr schätzt und diesen tötet, als er versucht ihn aufzuhalten, anstatt auf ihn zu hören, so dass das enge Band durch Reffs Größenwahn zerstört wird, was auch unweigerlich Reffs Tod nach sich zog. Da Thon behauptet, er und Reff seien die letzten ihrer Blutlinie, ist diese nun ausgelöscht, sollten die Brüder keine männlichen nachkommen gehabt haben, die den Namen weitertragen.

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